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FRANCESCO CORTI
Biografie

Francesco Corti entstammt einer Musikerfamilie und wurde 1984 in Arezzo geboren. Als Kind wurde er von seiner Mutter Anna Seggi-Corti unterrichtet, dann von Giorgio Giustarini. Am Morlacchi-Konservatorium von Perugia studierte er in der Klasse von Wijnand van de Pol Orgel und Komposition für Orgel, später Cembalo bei Bob van Asperen in Amsterdam. Außerdem besuchte er Meisterkurse bei C. Rousset, G. Leonhardt, M. Meyerson, B. Winsemius, E. Kooiman, L. Tamminga und L. F. Tagliavini an so renommierten Schulen wie die Zomerakademie voor Organisten in Haarlem, die Académie Musicale deVillecroze oder die Accademia Chigiana in Siena (wo er sein »Diploma di Merito« erwarb).
Er nahm teil an internationalen Wettbewerben für Cembalo, Orgel und Kammermusik und war 2006 erster Preisträger für Cembalo beim XV. Bachwettbewerb in Leipzig. 2007 wurde ihm der zweite Preis beim Cembalowettbewerb von Brügge zuerkannt. Als Solist gab er Konzerte in ganz Europa, in den USA, Mexiko, auf Island, in Japan und Neuseeland.
2007 wurde er von Marc Minkowski eingeladen, dem Ensemble Les Musicien du Louvre-Grenoble beizutreten, wo er Continuo, Cembalo und Orgel spielt. Außerdem musiziert er mit so berühmten Ensembles für Alte Musik wie das Le Concert des Nations (J. Savall), La Scintilla (A. Pesch), Ensemble Zefiro (A. Bernardini), Ensemble Elyma (G. Garrido) und Musica ad Rhenum (J. Wentz).
Seine erste CD-Einspielung (Cembalosuiten von Louis Couperin, gespielt auf einem originalen Ruckers-Cembalo im Schweizer Neuchatel) erschien 2007.