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NILS LANDGREN
Biografie

Nils Landgren wurde in eine musikliebende Familie geboren; sein Vater war Jazz-Kornettist. Mit sechs Jahren begann Nils Landgren, Schlagzeug zu spielen, und wechselte mit 13 Jahren zur Posaune. Von 1972 bis 1978 studierte er klassische Posaune in Karlstad und Arvika. Durch Begegnungen mit Bengt-Arne Wallin und Eje Thelin beeinflusst, wechselte er dann zum Jazz. Über die Jahre hat er zahllose internationale Musiker begleitet. Wegen seiner roten Posaune trägt er den Spitznamen "Mr. Red Horn". 1992 gründete er die Nils Landgren Unit und trat mit ihr mit großem Erfolg auf dem Playboy Jazz Festival in Los Angeles auf. Der internationale Durchbruch kam jedoch erst 1994 mit dem Auftritt auf dem deutschen Jazz Baltica-Festival in Salzau. Seine Gruppe hat er inzwischen - passend zum gespielten Stil - in Nils Landgren Funk Unit umbenannt. Von 1998 bis 2001 war er als Posaunist festes Mitglied der NDR Bigband. 2001 berief man ihn zum künstlerischen Leiter des JazzFest Berlin. Ab 2002 widmete er sich seiner Solokarriere und der Arbeit mit der Nils Landgren Funk Unit. Seit Januar 2006 ist er bei der NDR Bigband tätig und hat seit Oktober 2006 eine Professur an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg inne. Trotzdem begibt er sich regelmäßig auf Konzertreisen durch die ganze Welt. Als Nachfolger von Dieter Glawischnig wurde Landgren für die Konzertsaison 2008/2009 zusammen mit Dirigent und Arrangeur Jörg Achim Keller als Doppelspitze für die Leitung der NDR Bigband verpflichtet. Nach 2001 wird er von 2008 bis 2010 wiederum künstlerischer Leiter des JazzFest Berlin in Nachfolge von Peter Schulze.