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THE GRACIOUS FEW
Biografie

“Es war ein wunderbarer Moment!”, sagt der Gracious Few Protagonist, Gitarrist und Co- Songwriter Chad Taylor von einem bestimmten Wintertag im Jahr 2009 in Sausalito / Kalifornien. „Als meine Finger die Gitarre nach dem letzten Take verließen, wusste ich dass die Vergangenheit mich erreicht hat. Sie kann nicht zurückkommen und mich verfolgen, sie kann lediglich mich und unsere Zukunft als Band beeinflussen und uns helfen, weil wir mit unseren ehemaligen Bands schon alles erlebt haben und überall waren.“ Normalerweise würde Taylor zu dieser Zeit des Jahres zu Hause in seiner Heimatstadt Pennsylvania sein, vielleicht sogar Schnee schippen, aber am ehesten wohl an seine Filmproduktionsfirma denken oder andere geschäftlichen Interessen, aber sicherlich nicht an Musik. Aber in diesem Moment stieg Wärme in ihm auf als die Saiten immer noch nachschwangen. “Ich sah in den Kontrollraum des Studios, sah die Jungs und dachte innerlich, dass dies alles nicht wirklich passiert sein konnte.“ Zuvor befanden sich LIVE Bassist Patrick Dahlheimer und Drummer Chad Gracey an einem Scheidepunkt. Die Zeit ihrer 90’s Alternative Band war abgelaufen als sie ihre Pause im Juli 2009 erklärten. Ihr Gitarrist, Chad Taylor, hatte der Musik abgeschworen und war damit beschäftigt, Filme zu produzieren während ihr Sänger Ed Kowalczyk sich auf Solopfade begab. „Ich erzählte ihnen, dass ich vergessen habe wie man Musik schreibt, was nicht weit von der Wahrheit entfernt war“, gibt Taylor zu. Aber Gracey war hartnäckig. Er rief eine Zeit in Erinnerung, als die Band ihre Frustration und unerfüllten Sehsüchte in rauen, energiegeladenen Sound umsetzte, der ihnen unbestritten weltweiten, mit Platin veredelten Erfolg bescherte. „Musik zu machen war unser Traum, aber irgendwie hatten wir diesen verloren“ sagte Gracey. „Ich wusste dass es in einem Raum ohne Druck, nur so zum Spaß, wieder funken würde“. Das Trio sammelte sich in Dahlheimer’s York, einem Proberaum, den sie liebevoll „Spot“ nannten. Innerhalb von ein paar Tagen begann das Trio Material auszuheben, das Taylor für mehrere Jahre beschlagnahmt hatte. Diese Ideen würden bald die akustische Signatur ihrer neuen Band bilden. „Lediglich unser Wille etwas zu schaffen war präsent. Wir wollten mit einem neuen Ansatz an die Musik herangehen“, erzählt Dahlheimer von ihren ersten Jam-Sessions. Langsam wurde das Material zum Leben erweckt und brachte Songs mit rhythmischer und komplexer Akkordabfolge hervor, die ihre Fähigkeit widerspiegelte, optimal miteinander zu harmonieren. „Wir wussten dass dies etwas Besonderes ist. Es fühlte sich an, als wären wir zurück in meiner Garage. Die größte Frage war nun, wer singen sollte?!“ witzelt Gracey. Mit sechs Demos in der Hand begann die Band, eine Wunschliste an Sängern zusammenzustellen. Sie wussten dass sie einen explosiven Sänger brauchten mit großer, dynamischer Bandbreite, die sich für die Musik eignete. Auf der kurzen Liste war auch ein langjähriger Freund, der Candlebox Frontmann Kevin Martin. „Ich kannte Kevin von einer Zusammenarbeit mit ihm als Drummer für eines meiner Projekte. Er hatte ein unglaubliches Timing und vor allem war er ein super Typ“, fügt Taylor hinzu. Nachdem er sich mit Gracey und Dahlheimer absprach, rif Taylor den sehr überraschten Kevin Martin an. „Man lässt niemanden vorsingen, der bereits Millionen Alben verkauft hat“, unterstreicht Dahlheimer. „Hier ging es um Vertrauen. Wir mussten daran glauben, dass Kevin der Richtige war und Gott sei Dank war er besser als wir uns hätten vorstellen können. Seine Stimme passt perfekt zu The Gracious Few.“ '70s Rock Bands wie Led Zeppelin, AC/DC, Black Sabbath, Pink Floyd oder sogar the Rolling Stones beeinflussen den Sound von The Gracious Few. Sie hatten einen kleinen Versuch gestartet, ihre Liebe zu klassischem, treibendem Rock ‘n’ Roll zu verbergen. „Wir wussten dass wir uns nicht verstellen können“, bemerkt Dahlheimer. Martin fährt fort „Wir mussten unsere metaphorische Mähne schütteln und die Musik fließen lassen. Du bekommst weltklasse Heavy Blues der auf schreiende Gitarren trifft. Das ist echt rohe, energiegeladene Musik und ich war bereit, in sie hinein zu springen“! Mit Martin an der Seite begann die Band im „Spot“ neues Material zu schreiben. Wenn ein musikalisches Zwischenspiel nach einem Gitarrensolo rief, zögerte Taylor jedoch jedes Mal. „Ich hatte nie die Leidenschaft für Solos, ich denke wir sollten jemanden finden, der diese hat“. Martin empfahl Sean Hennesy, seinen ehemaligen Bandkollegen und Gitarristen von Candlebox, als perfekten Mann für diesen Job. Innerhalb eines Tages befand sich Hennesy im Flieger zu Martin und seiner neuen Band. Man brauchte nur ein paar Minuten um festzustellen, dass ihr Sound mit der Ergänzung von Sean endlich komplett war. „Ich war einfach glücklich, den Anruf zu bekommen, zum Glück habe ich abgenommen!“ strahlt Hennesy. „Ich habe hart gearbeitet, habe meinen musikalischen Stempel verdient, aber ich war früher immer nur das 'Mittel zum Zweck'. Bei The Gracious Few wollten sie aber nicht nur mich sondern auch meinen Input und meine Ideen und meine Mitarbeit“. „Wir wussten was für eine Art von Album uns reizen würde. Wir waren angepisst und gelangweilt vom damaligen Zustand, hatten deshalb der Musik den Rücken zugedreht. Wir wollten eine Rückkehr zu einer Musik, die nicht um jeden Preis 'gefallen' wollte - das hatten wir ja schon mit unseren alten Bands. Neue Songs wie “Guilty Fever,” “The Rest Of You,” “Closer” und “The Few” haben unsere Leidenschaft erfasst, angestaute Wut und manchmal sogar reinen Zorn hervorgebracht" so Taylor. Sie benötigten natürlich auch Zeit um sich aneinander zu gewöhnen und die Band mit dem neuen Sound und geballter Energie wachsen zu lassen. „Mit The Gracious Few habe wir die Wahl getroffen, als Team die Songs zu schreiben. Das war für mich neu, weil ich zuvor immer die Texte alleine schrieb. Ich merkte aber, dass ich den Jungs trauen konnte und habe sie in den Songwriting Prozess mit eingebunden. Ich fühlte, dass sie sich regelrecht zurückhielten aber gleichzeitig bereit waren, auszubrechen. Meine Rolle war es, sie zu dirigieren – sie an einem Punkt zu halten und dadurch zu lernen, aufeinander einzuwirken. Sie hatten eine sehr kratzige, kantige Art, Musik zu machen. Sie wussten nicht wie sie einzeln klingen oder wie sie wie andere klingen oder wie sie zusammen gemeinsam und harmonisch klingen würden. Das bedeutete, dass Sean und ich einen Weg finden mussten, der Musik mit unserem musikalischen und textlichen Einfluss zu einem einheitlich und perfekten Klag zu verhelfen“ sagt Martin. Die Band rief ihren langjährigen Freund und Mentor Jerry Harrison an um diesen als Produzenten für ihr Debütalbum zu gewinnen. „Als Taylor mich anrief, war es das erste Mal, dass von der Auszeit von LIVE erfuhr. Mit den Modern Lovers und den Talking Heads hatte ich ja sogar selber und persönlich bereits Erfahrungen mit bandinternen Veränderungen und Auszeiten sammeln können - es ist nicht immer ganz einfach so als Band über Jahrzehnte bestehen zu bleiben, also konnte ich es gut verstehen. Ich dachte, ich könnte mit meiner Erfahrung die Aufnahmen stützen, aber ihnen auch Mut machen, aus ihrer gewohnten Zone auszutreten um damit eine positive Veränderung zu erzielen. Ich musste die Emotionen der Jungs in Bezug auf vergangene Kapitel vorsichtig abwägen, während ich sie gleichzeitig dazu anhielt, ein neues Kapitel aufzuschlagen. Ich wollte verhindern dass die Narben der Vergangenheit sie davon abhalten, sich gegenseitig zu trauen. Man muss an diesen Punkt kommen, wenn man ein gutes Album machen will. Kevin hatte wiederum mit anderen Problemen in Zusammenhang mit Candlebox zu kämpfen. Er ist ein sehr analytischer Mensch der viel emotionale Selbstbeobachtung während des kreativen Prozesses mitbringt, sich aber selbst nicht so viel zutraut wie die anderen. Ich glaube, sie haben einen Weg gefunden, sich gegenseitig auszubalancieren. Der Vertrauensstatus muss hoch sein um solche Songs schreiben zu können, gerade in Hinblick auf ihre vergangenen Erfolge denn sie mussten vor allem ein starkes, überzeugendes Erstlingswerk abliefern.“ Der Rest der Band stimmt Harrison zu. Das Album bekam einen stärkeren Sound, eine tiefere Bindung zwischen den einzelnen Mitgliedern und kraftvollere Energie. Der Großteil des Albums wurde live im Studio D in Sausalito, CA, eingespielt. „Wir wollten die rohe ungefilterte Energie der Musik einfangen. Das Drama der letzten par Jahre förderte ihre Fähigkeit eine Art innere Energie herzustellen. Und es schadet sicher nicht, dass sie fast ihr Leben lang auf Tour waren. Karl Derfler, unser Ingenieur, hatte alle Hände voll zu tun als die Band außer Rand und Band bei einigen Tracks geriet“, füht Harrison hinzu. „Jerry wollte uns schon lange dazu bewegen, in Sausalito aufzunehmen. Wir lebten auf den Hausbooten wo Otis Redding damals “(Sittin’ on) The Dock Of The Bay” schrieb. Ich bereue, dass wir nicht von Anfang an dort zusammen saßen, es war eine wunderschöne Umgebung um kreativ zu arbeiten.” Das Album wird von dem treibenden “Appetite” eröffnet, ein Lied das Gracey schnell zu seinem Liebling erklärt. „Ich kann nicht genug bekommen, der Mix aus Bass, Gitarren und Drums mit Kevin’s Gesang ist einfach nur geil. Dieser Song wird auf unseren Live Shows wie eine Bombe einschlagen.“ “Honest Man” ist wie ein textlicher Dolchstoß durch die heutigen Headlines der Nachrichten. „Es erinnert mich an meinen Vater. Er war ein Veteran des 2. Weltkriegs. Er glaubte von ganzem Herzen an den amerikanischen Traum, er war ein ehrlicher Mann seiner Generation. Nun blicke ich aufs Fernsehen und sehe Amerikaner ohne Arbeit, ohne Essen und ohne eine Chance, sich selbst zu helfen. Dieses Lied ist ein Appell an die Weltmächte, die sich uns in den Weg unserer Fähigkeit stellen, für uns selbst zu sorgen“, sagt Martin. Die Texte auf dem Album beschränken sich nicht nur auf Politik. Das sanfte “What’s Wrong” wird den Hörer an frühe Black Crows oder sogar Prince’s “Crying Time” erinnern. Es wurde geschrieben, um einem verstorbenem Freund zu gedenken. „Wendell war der Manager der Whiskey Bar in Los Angeles, wir verbrachten unzählige Stunden mit ihm und hörten seine unfassbar große Musiksammlung an.“ erzählt Martin. „Er war auch aus Pennsylvania, also hatten wir unsere eigene Gang in Hollywood“ fährt Gracey fort. „Ich wünschte ich hätte für ihn da sein können. Ich wünschte er hätte eine bessere Wahl für sich und seine Familie und Freunde getroffen. Suizid ist nie die Antwort und wir hoffen dass dieser Song etwas Licht auf ein sehr ernstes Thema wirft. Möglicherweise ist da etwas Gutes, das durch unseren Schaden entsteht“ sagt Dahlheimer. Die Sammlung an Songs nimmt einen mit auf eine musikalische Reise von schweren Gitarrenriffs zu Reggae-inspirierten Rock bis hin zu eher ätherischen Tracks und endet dann mit dem finalen „Sing“, einer Hymne die die großen Emotionen enthält und Martin brüllt „“I take my place and I am song! I wanna sing, sing my song.” Taylor und seine Bandkollegen fühlen dass sie zurück auf einem guten Weg sind: er ist glücklich mit der inspirierenden Leidenschaft und neuen Beziehungen, die im Sound der Band aufgehen und er weiß, das die Fans genauso fühlen werden. „Es gibt ein richtiges Durchhaltevermögen in Bezug auf das Tempo des Albums, Es hat raue Enden die Dich schneiden werden, wenn du gegen sie streichst“. sagt Taylor. „Es ist Rock ‚n’ Roll und wir sind dankbar zeigen zu dürfen, was wir am Besten können“ beendet Martin. Das gleichnamige Debut wird am 5. November veröffentlicht und von einer Welttournee begleitet.