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Albumveröffentlichung am 25. Februar

Donnerstag, 13. Januar 2011

Abb.: Frontansicht Digipack "Diagnose:Jazz". Ab 25.02.2011 überall erhältlich.

Anhand von literarischen Skizzen, die August Zirner aus biographischen Quellen und Liner Notes zusammengestellt hat, erkundet der Schauspieler die Nahtstellen zwischen Sprache, Musik und Leben der drei Jazzmusiker Thelonious Monk, Roland Kirk und Charles Mingus. „Diagnose: Jazz“ gewährt aber auch Einblicke in eine soziale Wirklichkeit der 50er Jahre, die von Gewalt, Rassismus und dem starken Wunsch nach Erlösung geprägt ist. Da ist zum Beispiel die Geschichte eines Messers und Feuerwehrbeils in einem Konzert, die Duke Ellington dazu veranlasste, Charles Mingus zu kündigen. Oder Polizisten, die Monks Finger auf das Übelste mit Knüppeln traktierten. Und die Legende, dass bei Mingus Tod, der mit 56 Jahren starb, 56 Wale an der Küste strandeten.  

Von diesen teils sehr komischen, teils ungeheuer tragischen Geschichten baut Zirner immer wieder Brücken zu den „Bright Moments“ des Programms, in denen das musikalische Werk der Künstler in wunderschönen Interpretationen gewürdigt wird. Mit großer Virtuosität und Spielfreude präsentiert das Spardosen-Terzett - im schnellen Wechsel zwischen Songs und Textpassagen - Klassiker wie "Serenade to a Cuckoo" (Kirk), "Epistrophy" (Monk) und "Goodbye Pork Pie Hat" (Mingus), begleitet von der ausdrucksvoll gespielten Querflöte August Zirners. In "90 bewegenden und mitreißenden Minuten" (WAZ) gelingt Zirner und dem Spardosen-Terzett eine perfekt inszenierte Geschichte des Jazz in Wort und Musik.