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CONCERTO KÖLN (COK)
Biografie

Bereits kurz nach seiner Gründung im Jahre 1985 hatte sich das Ensemble Concerto Köln einen festen Platz in der ersten Reihe der Orchester für Historische Aufführungspraxis erspielt. Von Anfang an waren Publikum und Kritik gleichermaßen vom lebendigen Musizierstil des Ensembles begeistert. Früh wurde es zum Marken-zeichen von Concerto Köln, musikwissenschaftlich fundierte Interpretationen mit neuer Verve auf die Bühne zu bringen. Auf diese Weise fand Concerto Köln schnell den Weg in die renommiertesten Konzertsäle und zu den großen Musikfestivals. Während zahlreicher Tourneen in Nord- und Südamerika, Südostasien, Japan, Israel und den meisten Ländern Europas trug und trägt Concerto Köln seine musikalische Botschaft und den Namen seiner Heimatstadt in die Welt.
Seit Oktober 2009 besteht eine Partnerschaft mit dem führenden High End Audiospezialisten MBL. Unternehmen und Orchester einen gemeinsame Ziele und Werte: "Wir haben eine ähnliche Philosophie und Concerto Köln verfolgt auf musikalischer Ebene die gleichen Ziele wie wir auf technisch-musikalischer Ebene – durch handwerkliche Perfektion und Leidenschaft beim Zuhörer Emotionen zu wecken." (MBL)
Concerto Köln nahm viele Einspielungen für die Deutschen Grammophon, Virgin Classics, Harmonia Mundi, Teldec, Edel und Capriccio vor und kann eine Diskographie von mittlerweile mehr als 50 CDs vorweisen. Ein Großteil dieser CDs wurde mit bedeutenden Preisen wie dem Echo, dem Grammy, dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik, dem Choc du Monde de la Musique, dem Diapason d’Année oder dem Diapason d´Or ausgezeichnet.
Aktuell wurde die CD "Symphonies" mit Werken von Henri-Joseph Rigel (BERLIN classics/Edel) mit dem MIDEM Classical Award 2010 in der Kategorie "First Recording" sowie dem ECHO-Klassik 2009 in der Kategorie "Sinfonische Einspielung des Jahres" ausgezeichnet.
Als "musikalische Trüffelschweine" wurden die Musiker des Ensembles bezeichnet, und tatsächlich gelingt es dem Orchester mit bestechender Regelmäßigkeit, Komponisten zu entdecken, deren herrliche Musik im Schatten des Wirkens der großen Namen stand und die zu Unrecht in Vergessenheit gerieten.
Die Künstlerische Leitung liegt seit 2005 in den Händen von Martin Sandhoff. Neben Konzertmeistern aus den Reihen von Concerto Köln werden regelmäßig auch externe Konzertmeister engagiert. Die Einstudierungen werden häufig von Musikern des Ensembles übernommen, vorwiegend von Sylvie Kraus und Werner Matzke.
Die Besetzungsgröße von Concerto Köln variiert je nach Programm und Repertoire. Als Ensemble, das sich der Historischen Aufführungspraxis verpflichtet fühlt, ist es Concerto Köln ein Anliegen, weitgehend ohne Dirigenten zu spielen. Bei sehr umfangreich besetzten Produktionen wie z. B. Opern und Oratorien arbeitet Concerto Köln gerne mit Dirigenten wie Ivor Bolton, René Jacobs, Marcus Creed, Evelino Pidò, Daniel Harding, David Stern, Daniel Reuss, Pierre Cao, Laurence Equilbey und Emmanuelle Haïm zusammen.
Zu weiteren künstlerischen Partnern zählen u.a. die Mezzo-Sopranistinnen Cecilia Bartoli, Waltraud Meier, Magdalena Kožená, Vivica Genaux und Jennifer Larmore, die Sopranistinnen Natalie Dessay, Malin Hartelius und Véronique Gens, die Countertenöre Andreas Scholl, Matthias Rexroth und Philippe Jaroussky, der Tenor Christoph Prégardien, der Pianist Andreas Staier, die Schauspieler Bruno Ganz und Ulrich Tukur, der Regisseur Peter Sellars sowie der Balthasar-Neumann-Chor, der NDR-Chor, der RIAS-Kammerchor, Accentus und Arsys de Bourgogne.