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GLENN HUGHES
Biografie

Der Sänger, Bassist und Songwriter Glenn Hughes ist ein echtes Original. Kein anderer Rockmusiker hat einen so charakteristischen Stil ausgeprägt, der die besten Elemente von Hardrock, Soul und Funk vereint. Hughes' Markenzeichen ist seine erstaunliche Stimme, mit der er als der Sänger schlechthin gilt. Kein geringerer als Stevie Wonder nannte Hughes einmal seinen Favoriten unter den weißen Sängern.
Der im englischen Cannock gebürtige Hughes absorbierte Einflüsse aller Art, darunter den frühen britischen Hardrock, die Beatles und, was am wichtigsten ist, den amerikanischen Soul und R&B: Sowohl der geschmeidige Detroiter Motown-Sound als auch der raue Stax/Volt-Stil aus Memphis haben ihre Spuren bei Hughes hinterlassen.
Den ersten nennenswerten Erfolg erntete Hughes mit der Band Trapeze, mit der in den frühen Siebzigerjahren Alben wie Medusa, Trapeze und You Are The Music...We're Just The Band aufnahm.
1973 wurde Hughes Mitglied von Deep Purple, einer der populärsten Bands der Welt. Die bahnbrechende Hardrocklegende musste gerade den Ausstieg von Sänger Ian Gillan und Bassist Roger Glover verkraften, doch mit Verstärkung durch Hughes und David Coverdale setzten Gitarrist Ritchie Blackmore, Keyboarder Jon Lord und Drummer Ian Paice ihre Arbeit fort. Die 1974er Veröffentlichung des verblüffenden Albums Burn, das anlässlich des 30. Jubiläums neu aufgelegt wurde, brachte die Skeptiker zum Schweigen und verjüngte die Band. Mittlerweile gilt das Werk als ein herausragender Deep-Purple-Klassiker.
In diesen glücklichen Tagen geschah es, das Deep Purple 1974 vor einer viertel Million Menschen Headliner des berühmten California Jam waren. Mehrere Welttourneen mit Purples eigenem Jet "The Starship" und zwei weitere Studioalben später (das von Hughes beeinflusste Stormbringer und Come Taste the Band) löste sich Deep Purple 1976 schließlich vorläufig auf.
1977 veröffentlichte Glenn, der mittlerweile in Los Angeles lebte, sein erstes Soloalbum Play Me Out. Mit dem ehemaligen Pat-Travers-Gitarristen Pat Thrall bildete er die Formation Hughes/Thrall, die 1982 ein selbstbetiteltes Album veröffentlichte. Während der Achtziger- und Neunzigerjahre gab Hughes zahllose Gastauftritte als Sänger, Bassist oder Songwriter auf Alben anderer Künstler – mal mit und mal ohne Erwähnung in den Credits.
Die eigentliche kommerzielle Anerkennung kam, als KLF Glenn Hughes auf ihrer internationalen Hitsingle America- What Time is Love? stolz als Gastssänger präsentierten und ihm den Titel "The Voice of Rock" verliehen.
Seit 1992 bereiste Hughes mit ausgiebigen Tourneen Europa, Japan und Südamerika, um seine Soloalben Blues, From Now On..., Burning Japan Live, Feel, Addiction, The Way It Is, Return Of Crystal Karma, Building The Machine Songs In The Key Of Rock und Soul Mover zu promoten.
Eines der wichtigsten Gemeinschaftsprojekte in Hughes' Karriere war die vor zwei Jahrzehnten begonnene Zusammenarbeit mit Tony Iommi von Black Sabbath auf dem legendären ersten Soloalbum des Gitarristen. Dieses, das weithin unterschätzte Album Seventh Star von 1986, wurde von der Plattenfirma aus Marketinggründen offiziell unter dem Künstlernamen "Black Sabbath Featuring Tony Iommi" herausgebracht - damit ist Hughes theoretisch auch ein Ex-Mitglied von Black Sabbath. Hughes und Iommi blieben Freunde und begannen 1996 erneut, Songs zu schreiben und aufzunehmen. Diese Aufnahmen kursierten lange Zeit als Bootlegs, bis sie 2004 fertig gestellt und als The 1996 DEP Sessions veröffentlicht wurden.
2005 war das Jahr der Veröffentlichung zweier Alben, die sowohl bei der Kritik als auch an der Kasse ein voller Erfolg wurden: Fused mit Tony Iommi sowie das Soloalbum Soul Mover.
Soul Mover setzte die erfolgreiche kreative Partnerschaft mit Red Hot Chili Peppers-Drummer Chad Smith fort, die mit Glenns Live-DVD Soulfully Live in the City of Angels (2004) begonnen hatte. Die einflussreiche Zeitschrift CLASSIC ROCK wählte Soul Mover auf Platz Zwölf seiner Jahresbestenliste.
Glenns letztes Studioalbum Music for the Divine ist ein vielschichtiges Geflecht aus Soul, Funk und Rock, die seine Musik immer beeinflusst haben. Künstlerisch und spirituell ist dieses Album eine gültige Manifestation der Position, die Glenn Hughes in der heutigen Musikszene einnimmt und einnehmen will.
Das Album wurde in den Hollywood Hills im Haus von Chad Smith aufgenommen, der Schlagzeug spielte und die Aufnahme gemeinsam mit Glenn produzierte. Die Arbeit in Smiths Haus (dem ehemaligen Anwesen des Schauspielers Cary Grant) hatte beträchtliche Auswirkungen auf die Atmosphäre der Musik und die Ausrichtung des Albums.
Chad und Glenn wurden auf Music for the Divine von ihrem langjährigen musikalischen Partner JJ Marsh an der Gitarre sowie einem weiteren Mitglied der Red Hot Chili Peppers, dem Gitarristen John Frusciante unterstützt.
2007 veröffentlicht nun edel records Hughes neuestes Werk "Live in Australia" auf CD und DVD.Das im berühmt-berüchtigten Club "The Basement" aufgezeichnete Konzert zeigt Glenn Hughes' Musik von einer Seite, die zu oft hinter lauten Gitarrenwänden verborgen bleibt: Hughes überrascht mit einem akustischen Set, in dem sich ebenso seine Soloklassiker (beispielsweise "I Found A Woman" vom Kultalbum Hughes/Thrall) wie auch gecoverte Evergreens ("A Whiter Shade Of Pale" von Procol Harum oder "Nights in White Satin" von Moody Blues") und natürlich die Deep-Purple-Klassiker "This Time Around", "Mistreated", "Gettin’ Tighter" (im Duett mit dem großartigen Sänger Jimmy Barnes) und "You Keep on Moving" finden.
Eine einzigartige Stimme, zwei akustische Gitarren und ein kleines Kammerorchester tragen zu einer Show bei, die Glenn Hughes' Gesang heller erstrahlen lässt als je zuvor.