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SAVATAGE
Biografie

Die Brüder Jon und Criss Oliva gründeten 1978 die Band Avatar, welche aus ihren früheren Bands Alien und Tower zusammengestellt wurde. Avatar war die erste Band, die die Geschwister musikalisch zusammenbrachte.
1980 stieß Steve Wacholz dazu und zusammen erspielten sie sich in örtlichen Clubs in Tampa und Clearwater eine treue Fangemeinde. Ein Jahr später stieg Keith Collins in die Band ein und übernahm für Jon den Bass. Alles verlief relativ ruhig bis 1983, als Avatar Probleme mit dem Urheberecht ihres Namens bekamen. Diese Schwierigkeit wurde zu einer Gelegenheit, den Bandnamen zu ändern, also kombinierten sie „Avatar“ und „Savage“, was den neuen Namen Savatage ergab.
Savatage veröffentlichten ihre ersten zwei Alben – „Sirens“ und „The Dungeons Are Calling“ – auf dem Indielabel Par Records. Um 1985 erzielten sie mit ihrer wachsenden Popularität einen Vertrag mit Atlantic Records und im gleichen Jahr veröffentlichten sie dort ihr drittes Album „Power Of The Night“.
Nach der Veröffentlichung ihres vierten Albums „Fight For Rock“ 1986, gingen Savatage mit Metallica, KISS und Motörhead auf Tour. Zu diesem Zeitpunkt verließ Keith Collins die Band und wurde durch Johnny Lee Middleton ersetzt.
Ihr erstes kommerziell erfolgreiches Album namens „Hall Of The Mountain King“ erschien 1987.
Das Album hatte den gleichen harten Sound wie die vorherigen Alben, aber sie arbeiteten nun mit einem neuen  Produzenten und Co-Songschreiber zusammen, Paul O’Neill.
Als O’Neill Criss und Jon traf, spürte er einen augenblicklichen Enthusiasmus und hatte geradezu Ehrfurcht vor ihrem unüberhörbaren musikalischen Talent.
Er ermutigte die Band, erstmals mit mehr orchestralem Einfluss zu experimentieren – ein genialer Schachzug, der die Geburt des charakteristischen Savatage-Sound bedeutete.
Die Einführung eines neuen, durch O’Neill beeinflussten, musikalischen Stils wurde durch sinfonische Instrumentalisierung geprägt und nahm so auch Einfluss auf die weiteren Aufnahmen der Band. 
O’Neill trug einen substanziellen Anteil der Texte zu „Hall Of The Mountain King“ bei, ebenso bei der Mehrheit aller nachfolgenden Texte.
Auf ihrem nächsten Album „Gutter Ballet“ bedeutete seine Zusammenarbeit mit Jon für die Band einen noch konzeptionelleren Stil.
Gutter Ballet, dessen Titel von einem Rock Musical übernommen wurde, das O’Neill geschrieben hatte, wurde 1989 veröffentlicht und kann als der definitive Wendepunkt der Band gesehen werden.
Seitdem bekamen die Band und O’Neill ein noch progressiveres Image, schrieben längere Songs mit komplexeren Melodien und unterschiedlichen Gesangsstilen. Die Lieder „Gutter Ballet“ und „When The Crowds Are Gone“ veranschaulichen diesen Einfluss und die nächsten Alben wurden durch den opernhaften Stil sogar noch opulenter.
Chris Caffery, der mit Savatage auf ihrer Tour 1987 spielte, wurde 1988 als neues Bandmitglied vorgestellt. Er hörte nach der Gutter Ballet-Tour wieder auf, sollte aber später zur Band zurückkehren. 1991 nahmen Savatage ihre erste Rockoper „Streets“ auf, welches auf dem gleichen Musical von O’Neill basiert wie “Gutter Ballet”.
Nach einer Tour zur Unterstützung von „Streets“ verließ Jon Oliva die Band, um sich auf sein Soloalbum „Doctor Butcher“ zu konzentrieren und um an weiteren Musical Projekten mit O’Neill zu arbeiten.



Während dieser Zeit unterstützte er seine Bruder Criss und den Produzenten Paul O’Neill weiterhin beim Schreiben von Savatage Material. O’Neill und Jon wählten seinen Ersatz sorgfältig aus und engagierten den früheren „Wicked Witch“ Leadsänger Zachary Stevens, mit dem die Band auch den „Streets“-Nachfolger „Edge Of Thorns“ aufnahm.
1993 verließ Steve Wacholz die Band und am 17. Oktober – kurz nach der Veröffentlichung von „Edge Of Thorns“ – erfasste ein betrunkener Fahrer Criss Oliva und er verstarb. Savatage hörten zeitweise auf, aktiv zu sein. Doch dann entschieden Jon und Paul, die Band wiederzubeleben mit dem guten Gedanken, dass Criss’ Musik weiterleben würde.
1994 stiegen Alex Skolnick und Jeff Plate bei Savatage ein zur Veröffentlichung ihres neunten Albums „Handful Of Rain“. Dieses Album wurde von Jon Oliva und Paul O’Neill geschrieben.
Der Song „Chance“ war der erste Savatage Song, bei dem Counterpoint – Gesang benutzt wurde, ein Stilmittel das Paul O’Neill schon seit Jahren ausprobieren wollte und dann auch in den folgenden Alben durchsetzte.
Es war zu dieser Zeit als Alex Skolnick beschloss, die Band zu verlassen um anderen Interessen nachzugehen, also kam Christopher Caffery zurück zu Savatage mit einem weiteren neuen Mitglied namens Al Pitrelli. Pitrelli war bekannt für seine herausragende Arbeit mit Künstlern wie Alice Cooper und Asia.
1995 erschien die zweite Rockoper von Savatage mit dem Titel „Dead Winter Dead“, welches sich als noch anspruchsvolleres Werk als sein Vorgänger „Streets“ herausstellte. Die Handlung des Albums handelt von einem Serbischen Jungen und einem Muslimischen Mädchen, die sich ineinander verlieben unter den miserablen Bedingungen des Bosnischen Kriegs, welcher während des Schreibens dieses Albums ausgetragen wurde. „Dead Winter Dead“ bescherte der Band einen unerwarteten Radiohit mit „Christmas Eve (Sarajevo 12/24)“.
Das elfte Album von Savatage “The Wake Of Magellan“ wurde 1998 veröffentlicht. Auf diesem Album reflektiert O’Neill mit seinen Texten über den Wert des Lebens im Rahmen von Selbstmord und Drogenmissbrauch und bezieht sich dabei auf wahre Geschichten wie die des Maersk Dubai Vorfalls und dem Mord an der Journalistin Veronica Guerin.
2000 nahm Al Pitrelli das Angebot an, bei Megadeth einzusteigen und verließ somit Savatage. Darauf folgte 2001 der Ausstieg von Sänger Zak Stevens, der aus familiären Gründen aufhörte. Kurz darauf erschien „Poets And Madmen“, welches als besonderes Highlight die Rückkehr von Leadsänger Jon Oliva aufwies. Jon wählte Damond Jiniya von der Band „Diet Of Worms“ als Nachfolger von Zak aus, um dessen Parts auf Tour zu performen. Dies erlaubte Jon, sich in seiner Rolle als Sänger nach und nach zurückzuziehen. Diese Tour brachte auch die kurzlebige Ergänzung durch Jack Frost mit sich, der auf Tour Gitarre spielte, aber nicht bei der Band blieb. Jeff Waters von „Annihilator“ ersetzte Frost bei den Sommer Festival Auftritten 2002.